Wer träumt nicht davon, eine Immobilie zu besitzen – sei es als Kapitalanlage oder als Alternative zur Mietwohnung. Dabei werden Grundstücke und Gebäude als Immobilien bezeichnet, Grundstücke heißen aber auch Liegenschaften. In Österreich spricht man auch von Realitäten, wenn es um Immobilien geht.
Immobilien werden bezüglich ihrer Nutzung in verschiedene Kategorien unterteilt:
Eine Immobilien wird in der Rechts- und Wirtschaftswelt als unbewegliches Sachgut bezeichnet. Das bedingt beim Kauf und Verkauf bestimmte Richtlinien, die es bei beweglichen Gütern nicht braucht. Das wären:
Hinzu können bestimmte Rechte und Pflichten kommen wie das Wege- oder das Wasserrecht. Wer ein Grundstück kauft, muss in der Regel eine Grundsteuer an die Gemeinde zahlen. Wie hoch diese ist, ist abhängig vom Einheitswert der Liegenschaft, der Steuermesszahl und vom Hebesatz.
Immobilien sind eine beliebte Geldanlage. Sie bringen Erträge durch Miete oder Pacht und ihr Wert steigt (hoffentlich) im Laufe der Zeit. Während Grundstücke relativ inflationsresistent sind, Gebäude hingegen können im Wert durchaus fallen. Das hängt häufig mit der sich ändernden Attraktivität der Lage zusammen oder aber mit dem Zustand des Hauses selbst. Bei neu errichteten Immobilien ist ein Wertverlust im zweistelligen Prozentbereich während der ersten Jahre nicht ungewöhnlich. Umso wichtiger sind vor allem bei Wohnimmobilien gesicherte Mieteinkünfte in ausreichender Höhe.
Welchen Wert eine Immobilie hat, kann durch das Sachwertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Vergleichswertverfahren ermittelt werden, für die zugelassene Sachverständige eingesetzt werden.